Dein Kopf produziert ständig Gedanken, doch nicht jeder davon ist wahr. Manche sind Ängste, Übertreibungen oder alte Glaubenssätze. Wer jeden Gedanken glaubt, lebt nach einer verzerrten Karte.
Lerne, deine Gedanken zu prüfen statt zu glauben. Ist das wirklich wahr? Welche Beweise gibt es? Würde ich das einem Freund glauben? Diese Fragen schaffen Abstand zum automatischen Denken.
Besonders kritisch sind absolute Gedanken mit immer, nie, alle, keiner. Sie vereinfachen die Wirklichkeit und verstärken negative Gefühle. Formuliere sie um in etwas Genaueres.
Du musst nicht jeden Gedanken ernst nehmen. Manche dürfen kommen und wieder gehen, ohne dass du ihnen folgst. Du bist nicht deine Gedanken, du bist der, der sie wählen kann.
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