Viele Menschen behandeln Fehler wie einen persönlichen Makel und versuchen, sie um jeden Preis zu vermeiden. Dabei übersehen sie, dass jeder Fehler eine Rückmeldung enthält: Er zeigt, was noch nicht funktioniert, und schärft dein Urteilsvermögen. Erlaube dir deshalb ausdrücklich, unvollkommen zu handeln.
Ein praktischer Weg ist das bewusste Sammeln von Fehlern. Führe eine Woche lang eine Liste, auf der du jeden Irrtum notierst und in einem Satz festhältst, was du daraus gelernt hast. Diese Übung nimmt dem Fehler den Schrecken.
Sprich außerdem offen über deine Patzer. Wenn du zugibst, dass dir etwas misslungen ist, nimmst du anderen die Angst, ehrlich zu sein. Ehrlichkeit schafft Vertrauen und nimmt dir den Druck, perfekt wirken zu müssen.
Setze dir bewusst eine kleine Fehlerquote: Plane ein, dass von fünf neuen Ideen nur zwei funktionieren. So verlierst du die Angst vor dem Scheitern und gewinnst die Freiheit, anzufangen.