Flow ist der Zustand, in dem die Zeit verschwindet und du ganz in einer Aufgabe aufgehst. Die wichtigste Bedingung dafür ist das Verhältnis zwischen Anforderung und Können: Die Aufgabe muss dich fordern, ohne dich zu überfordern. Liegt sie weit darunter, langweilst du dich; liegt sie weit darüber, wirst du ängstlich.
Suche dir deshalb Vorhaben, die knapp über deinem aktuellen Stand liegen, aber mit Anstrengung erreichbar sind. Zerlege große Projekte so in Schritte, dass jeder Schritt herausfordernd, aber machbar bleibt.
Zusätzlich braucht Flow klare Ziele und unmittelbare Rückmeldung. Weißt du, was der nächste sinnvolle Schritt ist, und erkennst sofort, ob er gelingt, kann sich dein Gehirn voll auf die Sache einlassen.
Schaffe äußere Ruhe für den Einstieg, denn Flow braucht oft zwanzig bis dreißig Minuten Anlaufzeit. Schalte Störquellen ab und schütze diesen Zeitraum. Erzwingen lässt sich Flow nicht, aber mit regelmäßigen Fokuszeiten begegnest du ihm immer öfter.