Meditation für Ungeduldige: Innere Ruhe finden ohne stille halbe Stunde

Du musst nicht reglos sitzen können, um von Meditation zu profitieren. Kurze Einheiten von drei bis fünf Minuten reichen völlig, und die Wirkung zeigt sich gerade dann, wenn du unruhig bist.

Stell einen Wecker auf fünf Minuten, setz dich bequem hin und zähle deine Atemzüge bis zehn, dann beginnst du bei eins neu. Wenn du dich verzählst, fängst du freundlich an, denn dieses Verzählen ist genau das, was du trainierst.

Du darfst dich dabei auch bewegen. Eine Gehmeditation im Zimmer oder langsames Dehnen sind vollwertige Übungen, solange du deine Aufmerksamkeit auf eine Empfindung richtest, etwa die Sohlen am Boden.

Verabrede dich zu einer festen Tageszeit mit dir selbst, etwa nach dem Zähneputzen. Kurz und regelmäßig schlägt lang und selten. Nach einigen Wochen merkst du, dass dir die Pause fehlt, und lernst, Ungeduld freundlich zu beobachten.

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