Glaubenssätze hinterfragen: Was du über dich selbst glaubst

Viele innere Grenzen sind keine Tatsachen, sondern alte Überzeugungen. Sätze wie „Das schaffe ich nie“ oder „Ich bin nicht der Typ dafür“ begleiten dich, ohne dass du sie je geprüft hast. Sie entstehen meist früh und verfestigen sich mit jeder Wiederholung.

Der erste Schritt ist, sie zu bemerken. Achte auf Momente, in denen du zurückweichst, bevor du es versucht hast. Schreib den Satz wörtlich auf. Was vorher nur ein dumpfes Gefühl war, lässt sich auf dem Papier betrachten und befragen.

Frage dich ehrlich, ob der Satz wirklich stimmt. Gibt es eine Erfahrung, die ihm widerspricht? War er früher hilfreich, obwohl er heute blockiert? Meist erkennst du, dass die Überzeugung übertrieben oder veraltet ist, und das macht sie angreifbar.

Ersetze den alten Satz Schritt für Schritt. Statt „Ich kann das nicht“ hilft „Ich kann es noch nicht“. Wiederhole ihn bewusst, gerade wenn der alte Glaubenssatz laut wird. Du musst ihn nicht sofort glauben, nur öfter denken.

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