Achtsames Zähneputzen: Zwei Minuten täglich ganz bei dir

Zweimal am Tag putzt du deine Zähne, meist nebenbei und in Gedanken schon woanders. Genau deshalb eignet sich diese Routine für Achtsamkeit: Sie passiert ohnehin, kostet keine zusätzliche Zeit und ist ein fester Anker im Tagesablauf.

Beim achtsamen Zähneputzen konzentrierst du dich ganz auf das, was du tust. Spüre die Borsten auf Zahnfleisch und Zähnen, schmecke die Zahnpasta, höre das Geräusch der Bürste. Wenn dein Blick im Spiegel hängt, nimm wahr, was du siehst, ohne dich zu bewerten.

Deine Gedanken dürfen kommen und gehen. Sobald du merkst, dass du wieder planst oder grübelst, bringst du deine Aufmerksamkeit sanft zur Bewegung der Bürste zurück. Du übst damit genau das, was Meditation im Kern ist, nur eben im Badezimmer.

Nach wenigen Tagen wirst du merken, dass diese zwei Minuten dich erden. Sie werden zu einer kleinen Auszeit, die du nicht mehr missen willst. Nebenbei putzt du gründlicher, weil du wirklich dabei bist, statt auf Autopilot durch den Morgen zu eilen.

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