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Achtsamkeit und Meditation

Im Aufzug dem eigenen Spiegelbild weniger Aufgaben geben

lucian · 24.09.2026 · 1 Min. Lesezeit

Die Aufzugtür schließt sich, und automatisch prüfst du im Spiegel Haare, Kleidung und Gesichtsausdruck. Aus einem kurzen Blick werden mehrere Korrekturen. Wenn dich dieses Kontrollieren eher anspannt, kannst du die Fahrt nutzen, um deine Aufmerksamkeit einmal anders zu verteilen.

Prüfe nur, was praktisch notwendig ist, etwa einen offenen Reißverschluss. Wende den Blick danach zur Etagenanzeige oder zur Tür. Bemerke den Kontakt deiner Schuhe zum Boden und halte genügend Abstand zu anderen Fahrgästen, statt dich weiter im Spiegel zu mustern.

Taucht eine kritische Bemerkung über dein Aussehen auf, musst du ihr weder zustimmen noch ein Kompliment entgegensetzen. Zum Wahrnehmen solcher inneren Kommentare passt So beobachtest du deine Gedanken, ohne dich mit ihnen zu verwechseln. Lass den Satz unvollendet weiterziehen und orientiere dich daran, auf welcher Etage du aussteigen möchtest.

Du brauchst Spiegel nicht grundsätzlich zu meiden. Es geht um die Wahl, ob ein Blick gerade hilfreich ist oder in eine Kontrollschleife führt. Wenn die Tür aufgeht, darf deine Aufmerksamkeit wieder bei deinem Weg liegen und nicht bei einer letzten Korrektur.