Anderen zu verzeihen fällt dir vielleicht leichter als dir selbst. Gegen dich selbst bist du oft strenger, als du es je zu einem Freund wärst. Dabei brauchst gerade du deine eigene Nachsicht.
Unverziehenes hält dich in der Vergangenheit fest. Du wiederholst den Fehler innerlich, als könntest du ihn dadurch ungeschehen machen. Doch die Wiederholung verändert nichts, sie verletzt nur erneut.
Vergebung bedeutet nicht, das Geschehene gutzuheißen. Sie bedeutet, aufzuhören, dich dafür zu bestrafen. Du erkennst an, was passiert ist, und gibst dir die Erlaubnis weiterzugehen.
Sich selbst zu verzeihen ist ein Akt der Reife. Er macht dich nicht schwächer, sondern freier für das, was vor dir liegt.
Das könnte dich auch interessieren: Kritik annehmen lernen: Wie du Feedback als Werkzeug nutzt · Perfektionismus ablegen: Warum gut genug oft besser ist