Kritik tut oft weh, weil sie uns das Gefühl gibt, nicht gut genug zu sein. Dabei ist sie eine wertvolle Quelle für persönliches Wachstum. Der erste Schritt ist, nicht sofort in die Verteidigung zu gehen. Atme tief durch und höre zu, ohne eine Rechtfertigung vorzubereiten. Versuche zu verstehen, was der andere wirklich meint.
Trenne die Person von der Sache. Ein Hinweis auf einen Fehler ist kein Urteil über deinen Wert. Frage konkret nach, wenn etwas unklar ist: Was genau hat gestört, was würde sich der andere wünschen? So werden aus vagen Vorwürfen brauchbare Informationen.
Nicht jede Kritik ist berechtigt. Prüfe in Ruhe, ob der Kern zutrifft. Wenn ja, arbeite an einem einzigen konkreten Punkt. Wenn nein, lege sie höflich ab, ohne nachtragend zu sein.
Übe mit kleinen Situationen: Bitte eine vertraute Person um ehrliches Feedback. Mit der Zeit fällt dir der Umgang mit Rückmeldungen leichter, und du gewinnst Gelassenheit.