Warum Grenzen Nähe erst möglich machen

Du glaubst, Nähe entstehe, wenn du alles von dir preisgibst und keine Grenzen ziehst. Doch ohne Grenzen gibt es kein Du und kein Ich – nur ein Verschwimmen, das beide erschöpft. Grenzen schützen den Raum, in dem Nähe wachsen kann.

Der erste Schritt ist, zu erkennen, dass Grenzen keine Ablehnung sind, sondern Orientierung. Sie sagen dem anderen, wo du aufhörst und beginnst – und machen dich erst verlässlich.

Der zweite Schritt ist, deine Grenzen ruhig zu benennen, bevor sie übertreten werden. Vertiefen kannst du das hier: So zeigst du Wertschätzung, die wirklich ankommt – du lernst, Nähe und Abgrenzung in Einklang zu bringen.

Echte Nähe entsteht nicht aus Selbstaufgabe, sondern aus zwei Menschen, die bei sich bleiben. Wer Grenzen hat, kann sich ganz geben, ohne sich zu verlieren.

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