Es ist verlockend, die Umstände oder andere Menschen für die eigene Lage verantwortlich zu machen. Doch wer in der Rolle des Opfers bleibt, gibt die Gestaltungskraft aus der Hand. Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, sich für alles die Schuld zu geben, sondern anzuerkennen, was in deiner Hand liegt.
Unterscheide, was du nicht kontrollieren kannst, von deiner Reaktion darauf. Den Verkehr oder das Verhalten anderer kannst du nicht ändern. Aber du kannst wählen, wie du antwortest und welchen nächsten Schritt du gehst.
Beginne klein und konkret. Statt Ich habe keine Zeit sagst du dir: Ich habe mich für das entschieden, was mir wichtig ist. Statt Er macht mich wütend formulierst du: Ich reagiere mit Wut, weil mir etwas wichtig ist.
Übernimm bei einer Sache, die du bisher weggeschoben hast, bewusst die Initiative. Jede übernommene Verantwortung zeigt dir, dass du dein Leben nicht erleidest, sondern gestaltest.