Stolz zulassen dürfen: Deine Erfolge anerkennen, ohne anzugeben

Viele von uns haben gelernt, dass Stolz etwas Unangenehmes ist. Wer auf sich stolz ist, so die innere Stimme, gibt an oder übertreibt. Also wird jede Leistung sofort relativiert: Das hätte jeder geschafft, das war nur Zufall. So verschwinden die eigenen Erfolge, kaum dass sie entstanden sind.

Doch Stolz und Angeberei sind zwei verschiedene Dinge. Angeberei will Bewunderung von außen, gesunder Stolz ist eine stille Anerkennung dessen, was du selbst bewirkt hast. Er braucht kein Publikum. Er ist der Moment, in dem du ehrlich sagst: Das habe ich geschafft, und darauf darf ich mich freuen.

Du kannst diesen Stolz bewusst üben. Nimm dir am Abend zwei Minuten und notiere eine Sache, die dir heute gelungen ist, auch wenn sie klein war. Wichtig ist, sie nicht sofort zu schmälern. Diese tägliche Übung verändert deinen Blick, weil dein Gehirn lernt, Erfolge überhaupt zu registrieren.

Wer seinen Stolz zulässt, gibt sich selbst die Anerkennung, auf die er sonst vergeblich wartet.

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