Die Natur ist ein Ort, an dem der Geist fast von selbst ruhiger wird. Blätter, die sich bewegen, Wolken, die ziehen, das Rauschen des Windes, all das verlangt nichts von dir. Eine Naturmeditation öffnet deine Sinne.
Such dir einen Platz im Freien, einen Park, einen Balkon oder einen Weg am Feldrand, und bleib für zehn Minuten stehen oder sitzen. Beginne beim Hören, dann beim Sehen, zuletzt beim Spüren: Wie fühlt sich der Wind auf der Haut an?
Wenn deine Gedanken zu To-do-Listen wandern, hol sie sanft zu einem Sinneseindruck zurück, etwa zum Rauschen der Blätter. Du musst nichts deuten, es reicht, wahrzunehmen. Diese absichtslose Aufmerksamkeit schenkt dem Kopf eine Pause.
Du brauchst keine weite Reise und kein perfektes Wetter, schon fünf Minuten an einem Baum genügen. Mach die Naturmeditation zu einem festen Ausgleich, wenn der Alltag laut wird. Mit der Zeit findest du dieselbe Ruhe auch in geschlossenen Räumen wieder.