Motivation für ungeliebte Aufgaben: Kopple sie an deine Lieblingsrituale

Es gibt Aufgaben, die wir nicht aus mangelnder Fähigkeit meiden, sondern weil sie uns keine Freude bereiten. Papierkram oder Aufräumen. Statt mit Disziplin zu kämpfen, binde die Aufgabe an etwas, das du liebst.

Die Idee stammt aus der Verhaltensforschung: Du verknüpfst eine angenehme Tätigkeit mit einer, die du aufschiebst. Deinen Lieblingspodcast hörst du nur beim Putzen, deine Serie schaust du nur, während du die Wäsche faltest. So zieht dich der Genuss in die Pflicht.

Wichtig ist, dass die Freude währenddessen stattfindet und nicht erst danach. Mit der Zeit verknüpft dein Gehirn die Pflicht mit dem Vergnügen, und der innere Widerstand schrumpft. Wähle eine Kopplung, die passt: Musik zum Aufräumen, ein Hörbuch zum Spaziergang.

Achte darauf, dass das Vergnügen an die Aufgabe gebunden bleibt. Beginne mit einer Aufgabe, die du seit Wochen vor dir herschiebst, und kopple sie sieben Tage an dein liebstes Ritual. Du wirst merken, dass du dich auf den Genuss freust statt vor der Mühe.

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