Fremde Urteile loslassen: Was andere über dich sagten, muss nicht deine Wahrheit sein

Viele Stimmen in deinem Kopf gehören nicht dir. Es sind Sätze von Eltern oder Lehrern, die dir einmal sagten, wer du bist: zu still, zu laut, zu wenig. Diese Urteile waren Momentaufnahmen, oft aus eigener Not gesprochen, und klingen doch Jahre später nach.

Der erste Schritt ist, die Stimmen zu trennen. Wenn du dich klein fühlst, frage, wessen Satz du gerade hörst. Du bist nicht gut genug stammt selten aus deiner eigenen Erfahrung. Dieses Bewusstsein allein lockert den Griff.

Dann darfst du umdeuten. Ein damaliges Urteil war nie die ganze Wahrheit, sondern ein Ausschnitt durch fremde Augen. Heute kannst du selbst prüfen, was daran wirklich stimmt und was du längst widerlegt hast.

Was andere über dich sagten, ist deren Geschichte, deine schreibst du selbst. Jedes Mal, wenn du einem fremden Satz deine eigene Erfahrung entgegensetzt, gewinnst du ein Stück Selbstwert zurück. Du musst niemandem mehr beweisen, was man dir einst einredete.

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