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Selbstliebe und Selbstwert

Du möchtest beim Spieleabend zuschauen statt mitspielen

lucian · 24.09.2026 · 1 Min. Lesezeit

Beim Spieleabend wird eine neue Runde vorbereitet, aber du bist müde und möchtest nur dabeisitzen. Sobald jemand dir Karten zuteilt, machst du trotzdem mit. Du fürchtest, die Stimmung zu verderben, obwohl deine Konzentration längst nachgelassen hat und dich der Gedanke an weitere Regeln anstrengt.

Sage vor Beginn der Runde, dass du diesmal aussetzt und gern zuschaust. So kann die Gruppe die passende Spielerzahl einplanen. Du musst deine Müdigkeit nicht ausführlich beweisen. Falls das Spiel Zuschauer schlecht verträgt, kannst du dich daneben beschäftigen oder eine kurze Pause machen.

Bleibe bei deiner Entscheidung, wenn eine freundliche Aufforderung kommt, und unterscheide Einladung von Verpflichtung. Ein einfaches: Vielleicht später wieder, genügt, sofern du das offenlassen möchtest. Den Hintergrund beschreibt Warum du aufhören darfst, es allen recht zu machen. Du kannst Gesellschaft genießen, ohne jede gemeinsame Aktivität vollständig mitzumachen.

Vielleicht merkst du nach einer Weile, dass du lieber nach Hause möchtest. Dann verabschiede dich, statt aus Pflichtgefühl gereizt am Tisch zu bleiben. Beim nächsten Treffen kannst du früher kommen oder ein kürzeres Spiel vorschlagen. Deine Teilnahme darf zur verfügbaren Energie passen.