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Achtsamkeit und Meditation

Der Gong ertönt: Eine Meditation nicht abrupt verlassen

lucian · 24.09.2026 · 1 Min. Lesezeit

Der Timer beendet deine Meditation, und schon greifst du nach dem Telefon. Innerhalb weniger Sekunden wechselst du vom Sitzen zu Nachrichten, Terminen und offenen Aufgaben. Dieser Übergang kann sich hektischer anfühlen als die Zeit vor der Übung.

Lege vor Beginn fest, dass nach dem Signal noch ein kurzer Abschluss folgt. Wähle möglichst einen unaufdringlichen Ton in angenehmer Lautstärke. Wenn er ertönt, orientiere dich zunächst im Raum und bemerke, wie du gerade auf dem Stuhl sitzt.

Bewege dann Hände und Füße, richte deinen Blick auf die Umgebung und entscheide, was als Nächstes tatsächlich ansteht. Anregungen zur Gestaltung einer einfachen Praxis findest du in So beginnst du zu meditieren, ohne Erwartungen. Stehe in deinem Tempo auf, statt dem Signal wie einem Startschuss zu folgen.

Der Abschluss muss weder feierlich noch lang sein. Er markiert lediglich, dass eine Tätigkeit endet und eine andere beginnt. Wenn du direkt einen Termin hast, plane diese kleine Übergangszeit vorher ein, statt sie von deiner Pünktlichkeit abzuziehen.