Alten Groll loslassen: Wie Verzeihen dich leichter macht

Groll fühlt sich an wie ein Schutz, dabei trägst du mit ihm vor allem die Last der alten Verletzung weiter. Wer dir einmal wehgetan hat, denkt oft längst nicht mehr daran, während du die Kränkung immer wieder durchspielst.

Erzähle dir die Verletzung einmal bewusst, am besten schriftlich. Was ist passiert, was hat es in dir ausgelöst? Oft erkennst du, dass ein Teil deines Schmerzes aus einer Erwartung stammt, die nie ausgesprochen wurde.

Überlege dann, was du mit dem Groll festhältst. Manchmal ist es das Gefühl, im Recht zu sein, manchmal die Hoffnung auf eine Entschuldigung. Solange dein Frieden davon abhängt, gibst du jemand anderem die Macht über dein Befinden.

Verzeihen heißt nicht vergessen, sondern die Rechnung nicht mehr offenzuhalten. Du kannst entscheiden, dass diese Geschichte keine tägliche Energie mehr von dir bekommt, selbst wenn du die Person auf Abstand hältst. So bekommst du den Raum zurück, den der Groll dir genommen hat.

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