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Achtsamkeit und Meditation

In der Meditationsgruppe nicht die Ruhe der anderen bewerten

lucian · 24.09.2026 · 1 Min. Lesezeit

Neben dir sitzt jemand scheinbar vollkommen reglos, während du deine Position schon zweimal verändert hast. Du beginnst zu überlegen, ob alle anderen besser meditieren. Über deren inneres Erleben weißt du allerdings wenig; sichtbar ist vor allem ihre Körperhaltung.

Richte deinen Blick auf deinen eigenen Platz und überprüfe, ob du bequem genug sitzt. Verändere deine Haltung leise, wenn nötig. Den Vergleich kannst du knapp als Vergleich benennen. Dafür musst du dich weder zurechtweisen noch eine besonders gelassene Miene aufsetzen.

Frage nach der Sitzung bei der Kursleitung nach, welche Anpassungen möglich sind, statt deine Unsicherheit allein auszulegen. Dazu passt Warum du nicht aufhören musst zu denken, um achtsam zu sein. Überlege außerdem, ob die Gruppe Raum für Fragen lässt oder ob du dich dort unnötig unter Druck gesetzt fühlst.

Eine passende Gruppe erkennt man nicht daran, dass alle gleich aussehen. Du solltest dich mit praktischen Bedürfnissen zeigen dürfen. Wenn dir ein anderes Format besser liegt, kannst du wechseln, ohne erst beweisen zu müssen, dass du lange still sitzen kannst.