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Achtsamkeit und Meditation

Handschrift als Aufmerksamkeitsübung: Eine Postkarte ohne Eile

lucian · 24.09.2026 · 1 Min. Lesezeit

Eine Postkarte liegt vor dir, doch du suchst nach einer besonders originellen Formulierung. Du streichst Wörter durch und würdest am liebsten neu anfangen. Dabei bietet gerade das Schreiben von Hand die Gelegenheit, weniger am perfekten Ergebnis zu hängen.

Probiere den Stift auf einem Restpapier aus. Spüre, wie viel Druck du brauchst und wie deine Finger ihn halten. Lockere den Griff, falls er verkrampft ist. Schreibe dann einen einfachen Satz darüber, was du heute tatsächlich erlebt hast.

Unterbrich nach diesem Satz kurz das Formulieren. Betrachte die unterschiedlichen Buchstaben, ohne sie sofort zu korrigieren, und bemerke den Drang zur Verbesserung. Hier knüpft Wie du deine Gedanken beobachtest, ohne ihnen zu glauben an. Schreibe anschließend einen persönlichen Wunsch, statt die ganze Karte noch einmal zu überarbeiten.

Eine ungleichmäßige Zeile macht deine Nachricht nicht weniger verständlich. Prüfe am Ende nur, ob Adresse und Inhalt stimmen. Die Karte darf zeigen, dass sie von einer Hand geschrieben wurde, und muss kein kleines Kunstwerk für den Briefkasten werden.