Belohnungen sind kein Luxus, sondern ein wirksames Werkzeug, um Gewohnheiten zu verankern. Dein Gehirn wiederholt Verhalten, das sich gut anfühlt. Wer sich nach getaner Arbeit etwas Gutes gönnt, verknüpft Anstrengung mit einem positiven Gefühl.
Wichtig ist der Zeitpunkt: Die Belohnung folgt unmittelbar auf die Handlung, nicht erst am Ende der Woche. Schon eine kurze Pause oder ein gutes Getränk direkt danach wirken.
Wähle Belohnungen, die deinen Zielen nicht widersprechen. Wer sich nach dem Sport mit etwas belohnt, das die Anstrengung zunichtemacht, arbeitet gegen sich selbst. Besser sind kleine Freuden, die dir guttun, etwa ein warmes Bad.
Steigere die Belohnung nicht mit jedem Erfolg, sonst gewöhnt sich dein Gehirn und verlangt mehr. Halte die Freuden klein, aber regelmäßig.
Belohne ausdrücklich das Tun und nicht erst das Ergebnis. Wer jeden ehrlichen Schritt würdigt, hält die Motivation über die gesamte Strecke lebendig.