Es gibt eine Stimme in dir, die deine Fehler kennt und sie dir gern vorhält. Sie klingt nach Vernunft, doch oft ist sie nur hart. Der erste Schritt ist, sie überhaupt als eigene Stimme zu erkennen und nicht mit der Wahrheit zu verwechseln.
Wenn der Kritiker spricht, halte kurz inne. Formuliere, was er sagt, in einem einzigen Satz. Prüfe dann: Würde ich so mit einem guten Freund reden? Meist ist die Antwort nein.
Übe, die harte Stimme durch eine freundlichere zu ergänzen. Nicht um dich zu schonen, sondern um dir fair zu begegnen. Ehrlichkeit und Freundlichkeit schließen sich nicht aus.
Mit der Zeit verliert der Kritiker seine Macht. Du hörst ihn noch, aber du folgst ihm nicht mehr blind. Du wirst dein eigener Verbündeter statt dein eigener Ankläger.
Das könnte dich auch interessieren: Selbstliebe lernen: 7 Wege zu einem freundlicheren Umgang mit dir selbst · Selbstwertgefühl stärken: Die Grundlage für ein erfülltes Leben