Für deine Wünsche einstehen: Sagen, was du willst, ohne dich zu entschuldigen

Viele können wunderbar für andere da sein und verstummen, wenn es um die eigenen Wünsche geht. Sie warten, dass jemand errät, was sie brauchen, und sind enttäuscht, wenn niemand fragt. Doch niemand kann lesen, was du nie aussprichst.

Für dich einzustehen beginnt mit einem klaren Satz: Ich möchte, ich brauche, ich wünsche mir. Das ist keine Bitte um Erlaubnis, sondern eine Auskunft über dich. Du musst deinen Wunsch nicht kleinreden und nicht im letzten Moment zurücknehmen.

Übe im Kleinen, bevor dich große Themen fordern. Sag im Restaurant, wie du dein Essen magst, bitte um eine Stunde Ungestörtheit, lehne ein Treffen ab, wenn du müde bist. Jeder kleine Satz trainiert den Muskel, der dich später trägt.

Wenn du für deine Wünsche einstehst, sagst du dir selbst: Meine Bedürfnisse zählen. Das verändert nicht nur, wie andere dich behandeln, sondern vor allem, wie du dich selbst siehst. Wer seine Wünsche ernst nimmt, muss nicht laut werden.

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