Selbstwirksamkeit ist die Überzeugung, durch eigenes Handeln etwas bewirken zu können. Wer sie besitzt, geht Herausforderungen an, statt sie zu fürchten. Wer sie nicht hat, fühlt sich selbst in kleinen Dingen ausgeliefert.
Diese Haltung lässt sich aufbauen, am besten über kleine, verlässliche Erfolge. Statt sofort ein großes Ziel zu setzen, hilft eine überschaubare Aufgabe, deren Abschluss du selbst in der Hand hast. Jede gemeisterte Sache ist ein Beweis: Ich kann etwas ausrichten.
Wichtig ist, die eigenen Anteile am Gelingen bewusst wahrzunehmen. Wer Erfolg dem Zufall und Misserfolg der eigenen Person zuschreibt, untergräbt die Zuversicht, die er braucht. Wo etwas gelungen ist, war oft auch deine Entscheidung beteiligt.
Auch Vorbilder stärken die Selbstwirksamkeit. Wenn du siehst, wie jemand, der dir ähnlich ist, eine Hürde meistert, wächst der Gedanke: Das kann ich auch. Selbstwirksamkeit ist ein Muskel, der durch Übung wächst.