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Gesundheit und Wohlbefinden

Wenn dich der Geräuschpegel im Großraumbüro erschöpft

lucian · 24.09.2026 · 1 Min. Lesezeit

Neben dir läuft eine Besprechung, hinter dir klappert Geschirr, und irgendwo klingelt ständig ein Telefon. Du liest denselben Absatz mehrfach. Statt dich für deine fehlende Konzentration zu tadeln, lohnt sich ein genauer Blick auf die Geräuschquellen deines Arbeitsplatzes.

Notiere an zwei Arbeitstagen, wann es besonders laut wird und welche Aufgaben dann schwerfallen. Bitte anschließend um eine konkrete Veränderung: einen ruhigeren Platz für Textarbeit, geschlossene Besprechungstüren oder feste Telefonbereiche. Eine beobachtbare Situation lässt sich leichter besprechen als allgemeiner Ärger.

Prüfe außerdem, ob du anspruchsvolle Aufgaben zeitweise in einen freien Raum verlegen kannst. Kopfhörer sind nur sinnvoll, wenn du wichtige Signale weiter wahrnimmst und keine zusätzliche Lautstärke brauchst. Ergänzende Anregungen findest du im Beitrag Wie du im Kopf zur Ruhe kommst, wenn alles laut ist.

Nicht jede Unruhe lässt sich sofort beseitigen. Vielleicht reicht zunächst ein verlässlich ruhiges Zeitfenster am Vormittag. Wenn Lärm regelmäßig deine Arbeit behindert, gehört das Thema auch in ein Gespräch mit der zuständigen Führungskraft, nicht nur auf deine persönliche Aufgabenliste.