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Achtsamkeit und Meditation

Meditation mit offenen Augen, wenn geschlossene sich unangenehm anfühlen

lucian · 24.09.2026 · 1 Min. Lesezeit

In einer Anleitung heißt es, du sollst die Augen schließen. Doch sobald du das tust, wirst du unruhiger und möchtest wissen, was um dich herum passiert. Du musst diese Anweisung nicht erfüllen, um eine kurze Aufmerksamkeitspraxis auszuprobieren.

Lass die Augen offen und suche einen neutralen Gegenstand im Raum, etwa eine Tasse oder eine freie Wandfläche. Sitze so, dass du dich gut orientieren kannst. Dein Blick darf weich bleiben und sich bewegen; starres Fixieren ist nicht nötig.

Wechsle zwischen dem Gegenstand und dem Überblick über den Raum. Benenne still, wo du bist und was gerade stattfindet. Eine allgemeine Einführung bietet Meditation für Anfänger: Die ersten zehn ruhigen Minuten, deren Vorschläge du passend abändern darfst. Bleibt die Übung unangenehm, höre auf und wende dich anderem zu.

Auch die Dauer bestimmst du selbst. Eine halbe Minute kann zum Ausprobieren genügen. Wenn geschlossene Augen nicht zu dir passen, ist das eine hilfreiche Beobachtung und kein Hindernis, das du für eine vermeintlich richtige Meditation überwinden müsstest.