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Motivation und Ziele

Den Dachboden räumen, ohne jedes Erinnerungsstück sofort entscheiden zu müssen

lucian · 24.09.2026 · 1 Min. Lesezeit

Du steigst mit Müllsäcken auf den Dachboden und bleibst nach zehn Minuten bei alten Briefen hängen. Eigentlich wolltest du Platz schaffen. Nun sitzt du zwischen offenen Kisten und hast das Gefühl, dass Aufräumen bei dir grundsätzlich nicht funktioniert.

Beginne mit einer Fläche, die du anschließend nutzen möchtest, etwa dem Zugang zum Regal. Sortiere dort zuerst eindeutig kaputte Verpackungen und Dinge mit klarem Aufbewahrungsort. Persönliche Erinnerungsstücke legst du gesammelt in eine dafür vorgesehene Kiste, statt jede Geschichte sofort zu lesen.

Reserviere für diese Kiste einen eigenen Termin mit begrenzter Dauer. Heute misst du dein Ergebnis am freien Zugang, nicht an der Zahl endgültiger Abschiede. Warum kleine Ergebnisse leicht übersehen werden, behandelt der Beitrag So feierst du Fortschritt, den du übersiehst.

Beende die Arbeit so, dass du den Raum sicher verlassen kannst. Beschrifte die zurückgestellten Kisten verständlich und bringe aussortierte Sachen an ihren vorgesehenen Platz. Damit bleibt vom Nachmittag eine nutzbare Veränderung übrig, auch wenn manche Erinnerungen noch auf eine Entscheidung warten.