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Achtsamkeit und Meditation

Nach einer Unterbrechung nicht die ganze Meditation abschreiben

lucian · 24.09.2026 · 1 Min. Lesezeit

Du sitzt seit wenigen Minuten ruhig, als es klingelt. Nachdem du das Paket angenommen hast, fühlt sich die Meditation zerbrochen an. Vielleicht ärgerst du dich mehr über die Unterbrechung als über den Besuch und erklärst die ganze Übung für erledigt.

Kläre zuerst die äußere Situation: Ist die Tür geschlossen, steht das Paket sicher und bleibt noch Zeit? Setze dich nur wieder hin, wenn es gerade passt. Nimm wahr, dass sich dein Zustand verändert hat, statt den vorherigen unbedingt wiederherstellen zu wollen.

Wähle für den Wiedereinstieg einen einfachen Bezugspunkt, etwa die Hände auf den Oberschenkeln. Zum Üben unter unruhigen Bedingungen passt So meditierst du, auch wenn du keine Ruhe findest. Beginne mit dem, was jetzt bemerkbar ist, und lass den Gedanken an eine ungestörte Idealversion der Sitzung vorerst beiseite.

Manchmal ist es vernünftiger, die Meditation an dieser Stelle zu beenden. Die bereits geübte Zeit wird dadurch nicht rückwirkend wertlos. Falls Unterbrechungen häufig vorkommen, kannst du später einen günstigeren Zeitpunkt suchen, ohne vom Alltag vollständige Stille verlangen zu müssen.