Den inneren Kritiker erkennen: Freundlicher mit deinen Gedanken umgehen

Jeder trägt eine Stimme in sich, die schneller urteilt als jeder Außenstehende: den inneren Kritiker. Sie flüstert Sätze wie ‚Das schaffst du eh nicht‘. Weil sie so vertraut klingt, halten wir sie für die Wahrheit. Der erste Schritt zu mehr Selbstliebe ist, sie zu bemerken.

Achte ein paar Tage darauf, in welchem Ton du mit dir selbst sprichst. Bemerkt du einen abwertenden Gedanken, frage dich: Würde ich so mit einem guten Freund reden? Meist lautet die Antwort nein. Dieser Vergleich zeigt, wie ungerecht der Kritiker ist.

Gib der Stimme einen Namen, etwa ‚der strenge Richter‘. Das klingt spielerisch, schafft aber Abstand zwischen dir und dem Gedanken. So verwechselst du den Gedanken nicht mehr mit deiner eigenen Wahrheit.

Ersetze den Vorwurf anschließend durch einen freundlichen Satz. Statt ‚Ich bin zu blöd dafür‘: ‚Das ist neu für mich, ich brauche Übung.‘ Es reicht, den Kritiker zu hören und dich trotzdem für die freundlichere Version zu entscheiden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen