Herzmeditation: Freundlichkeit für dich und andere bewusst üben

Freundlichkeit lässt sich trainieren wie ein Muskel, und die Herzmeditation ist dafür ein bewährtes Werkzeug. Anders als viele Meditationsformen geht es hier nicht um den Atem, sondern um liebevolle Wünsche. Das Besondere: Du beginnst bei dir selbst.

Setz dich bequem hin, schließe die Augen und atme ein paar Mal ruhig. Richte dann still einfache Sätze an dich: Möge ich sicher sein, möge ich glücklich sein, möge ich mit mir in Frieden leben. Du musst sie nicht sofort fühlen. Sprich sie aus wie einen Wunsch.

Nach einigen Minuten weitest du den Kreis aus: ein naher Mensch, dann jemand, dem du neutral gegenüberstehst, schließlich jemand, mit dem es schwierig ist. Zum Schluss umfasst dein Wunsch alle: Mögen wir glücklich sein.

Die Herzmeditation verändert nichts über Nacht, und das soll sie auch nicht. Sie erinnert dich daran, dass Freundlichkeit eine Haltung ist, die du wählen kannst. Du brauchst nur ein paar stille Minuten und die Bereitschaft, dir Gutes zu wünschen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen